Keyworddichte vs. Keywordspamming

Wie viel ist zu viel?

Jede*r Texter*in kennt sie, die ominösen Keywords. Die meisten Auftraggeber*innen treten bereits mit einem Briefing an den Texter oder die Texterin heran, in dem sie ihre Textvorstellung klar formulieren. Oft bereits mit Hinweisen zum Aufbau und mit festgelegten Keywords. Diese Stichworte müssen im Text vorkommen, doch wie häufig?

Keywords im Text dienen vor allem der SEO – Search Engine Optimisation, also dazu, dass Google & Co. den Text möglichst weit vorne aufscheinen lassen. Neben den relevanten Stichworten selbst nehmen aber viele weitere Faktoren Einfluss auf die Suchmaschinenreihung, darunter:

  • Textlänge
  • Klicks, Beliebtheit und Verweildauer
  • interne und externe Verlinkungen
  • Keyworddichte und -platzierung

Vor allem Texter-Neulinge legen es darauf an, eine möglichst hohe Keyworddichte zu erreichen. Doch was Google & Co. angeht, trifft “Viel hilft viel” nicht unbedingt zu. Klar, der Text sollte eine ansprechende Länge haben – am besten 500 Worte+. Jedoch bringt wirres Keyword-Spamming heutzutage nichts mehr. Im Gegenteil, eine zu hohe Keyworddichte kann sogar zur Abwertung der Seite in den Suchmaschinen führen. Faktoren wie Klicks oder Weiterverlinkungen sind wesentlich relevanter. Daher sollten Texte mit Mehrwert für die Leser*innen geschrieben werden – nicht Texte für Suchmaschinenalgorithmen. Idealerweise geht die Keyworddichte daher nicht über zwei Prozent hinaus.

Doch hier stehen Texter und Texterin vor dem nächsten Problem. Klar, Microsoft Word und der OpenOffice Writer geben die Gesamtwortanzahl oder die Wortanzahl eines ausgewählten Abschnitts bekannt, aber nicht die Häufigkeit oder Dichte eines oder mehrerer Schlagworte.

Zum Glück gibt es im Netz kostenlose Tools wie den Keyword-Check von Seo-Semantix. Hier kann der Text ganz bequem reinkopiert und auf die Keyworddichte überprüft werden.

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