Wie viel ist zu viel: Keyworddichte vs. Keywordspamming

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Aus SEO-Sicht gehören sie in jeden Text, der online erscheint: Keywords. Doch wie helfen diese Schlüsselwörter der Suchmaschine auf die Sprünge, damit Nutzer*innen bei ihrer Suchanfrage deine Website in den Ergebnissen angezeigt bekommen? Und wie sind Keywords in Webtexten zu verwenden und wann ist es zu viel des Guten? Das verrate ich dir im Folgenden.

Keywords inklusive Briefing

Die meisten Agenturen, die externe Texter*innen beauftragen, liefern bereits ein umfangreiches Briefing, in dem sie ihre Textvorstellung klar formulieren. Darin sind Hinweise zum Aufbau und oft bereits auch Keywords enthalten. Diese Stichworte müssen im Text vorkommen, doch wie baut man sie am besten ein?

Keywords im Text dienen vor allem der Suchmaschinenoptimierung. Sie sind ein Faktor, der beeinflusst, wie gut der Content im Netzt rankt. Neben den relevanten Schlüsselwörtern selbst gibt es aber noch viele weitere Aspekte, die sich auf dein Ranking bei Google & Co auswirken:

  • Textlänge
  • Klicks, Beliebtheit und Verweildauer
  • interne und externe Verlinkungen
  • Keyworddichte und -platzierung

Keywords: Viel hilft viel?

Wer SEO und Keywords zum ersten Mal hört, legt es häufig darauf an, eine möglichst hohe Keyworddichte zu erreichen. Doch die Suchmaschinen halten nicht viel von „Viel hilft viel“.

Klar, der Text sollte eine ansprechende Länge haben – mindestens ca. 250 Wörter, am besten 500 Wörter und mehr. Doch nicht alle davon können Keywords sein. Denn wirres Keyword-Spamming bringt heutzutage nichts mehr. Im Gegenteil, eine zu hohe Keyworddichte kann sogar zur Abwertung der Seite in den Suchmaschinen führen. Als Faustregel: Idealerweise geht die Keyworddichte nicht über zwei Prozent hinaus.

Online-Texte: Für wen du sie schreibst

Faktoren wie Klicks oder Weiterverlinkungen sind wesentlich relevanter. Und auch die Verweildauer ist entscheidend. Google will wissen: Springen die Leser*innen schnell wieder ab oder lesen sie deinen Artikel zu Ende? Daher liefern gute Online-Texte Mehrwert: Sie unterhalten, informieren und geben Hilfestellungen für echte Menschen. Du schreibst also nicht für irgendwelche Algorithmen. Das geht auch gar nicht. Denn: Wer gibt denn die Suchanfrage bei Google & Co ein? Eben.

Keywords richtig einsetzen

Die passenden Keywords fallen einem in der Regel bereits bei der Recherche ins Auge oder wenn du über ein Thema genauer nachdenkst. Im Netz tauchen sie in Überschriften auf und vor deinem inneren Auge erscheinen sie als Assoziationen zum vorgegebenen Thema. Wenn du beispielsweise einen Beitrag darüber schreiben möchtest, wie man einen richtig guten Apfelkuchen bäckt, fallen dir sofort Worte und Wortgruppen wie „Apfelkuchenrezept“, „Zutaten für Apfelkuchen“, „Apfelmus oder frische Äpfel“, „Backofen“ usw. ein.

SEO-Expert*innen greifen hingegen auf Tools zurück, um passende Keywords zu erhalten. Sie betreiben sogenannte WDF*IDF-Analysen, um Inhalte von Webseiten zu vergleichen und relevante Schlüsselwörter zu identifizieren. Der Vorteil solcher Tools: Die Keywords werden dabei nach Wichtigkeit gerankt und erscheinen nicht einfach zufällig wie Assoziationen, die dir im Kopf herumschwirren. Übrigens, nicht alle gelisteten Keywords müssen später im Text Verwendung finden – nur die wichtigsten. Die Analyse stellt also sicher, dass garantiert keine relevanten Schlüsselwörter vergessen werden.

Keyworddichte überprüfen

Nachdem die gewünschten Keywords festgelegt sind, steht man aber vor dem nächsten Problem. Klar, Microsoft Word und der OpenOffice Writer geben die Gesamtwortanzahl oder die Wortanzahl eines ausgewählten Abschnitts bekannt, aber nicht die Häufigkeit oder Dichte eines oder mehrerer Schlagworte.

Zum Glück gibt es im Netz kostenlose Tools wie den Keyword-Check von Seo-Semantix. Hier kann man den Text ganz bequem hineinkopieren und auf die Keyworddichte überprüfen lassen.

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Als freie Texterin sorge ich dafür, dass die relevanten Keywords im Text stehen und sich dein Artikel trotzdem oder gerade deswegen 😏 flüssig liest. Wenn du Hilfe bei der Keyword-Einbindung oder Ideenfindung für deinen Blog brauchst, meld dich gerne.

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