Bullet Journal – die wohl effizienteste Art, ein Notizbuch zu führen

Rezension & Gewinnspiel

Es gibt viele Möglichkeiten, Wichtiges im Blick zu behalten. Das Problem: Häufig landen deine Geistesblitze, Träume und noch zu erledigenden Aufgaben auf Post-its, in der Notiz-App und sogar auf rückseitig beschriebenen Fahrkarten oder Servietten. Halt nur nicht alles an einem Ort. Und dann beginnt das große Suchen. Wo war das denn nochmal?

Ein Bullet Journal gibt dir die Möglichkeit, alles, was dir wichtig ist, zwischen Buchdeckel und -rücken zentral zu sammeln. Mit Auffindgarantie.

Bullet Journal – was ist das eigentlich?

Im Kern ist ein Bullet Journal auch nur ein Notizbuch. Nur besser organisiert. Jedes Blatt hat eine Seitenzahl und eine Legende gibt Aufschluss darüber, was wo geschrieben steht. Du arbeitest also mit Symbolen und einem Inhaltsverzeichnis. Wie du dein BuJo aufbaust, ist deine Sache. Das hängt vor allem davon ab, was alles hinein soll. Wenn du möchtest, wird das Büchlein zur Mischung aus Kalender, To-do-Liste, Vision Board, Tage- und Notizbuch.

Jedes Blankobuch taugt als Bullet Journal. Etwas einfacher wird es jedoch, wenn bereits Seitenzahlen vorhanden sind und du die nicht erst eintragen musst. Besonders beliebt: die Notizbücher von Leuchtturm*.

Möglichkeiten, dein BuJo zu organisieren

Am Anfang steht das Inhaltsverzeichnis. Reserviere hierfür mindestens die erste Doppelseite.

Hier trägt du Themen, Projekte, Rituale usw. untereinander ein. Hinter jedem Themenpunkt ist Platz für die dazugehörigen Seitenzahlen. Dahinter, weil du ja vorher noch nicht weißt, wo und wann du deine Geistesblitze bekommst (und wie viele!).

Auf einen Blick findest du anhand der Seitenzahlen deine gesammelten Ideen zu einem Thema oder Projekt. Praktisch.

Als nächstes folgt in der Regel eine Jahresübersicht oder eine Quartalsübersicht oder auch dein persönlicher 5-Jahr-Plan, je nachdem wie viel du dir vorgenommen hast bzw. wie lange du vorausplanst. Auf dieser Doppelseite trägst du beispielsweise deine Ziele und Vorhaben, aber auch wichtige Termine ein. Einmal aufschlagen und wieder im Blick! Aus den Augen, aus dem Sinn – das ist damit passé.

Darauf folgt die aktuelle Monatsübersicht und schließlich der Daily Log. Um keine leeren Seiten anzuhäufen, machst du eine neue Daily-Log-Seite auf, wenn es so weit ist. You write as you go.

Im Netz findest du zahlreiche weitere Ideen, wie du dein persönliches Bullet Journal auf deine Ansprüche zuschneiden kannst. Besonders anschaulich, na klar, sind Videos, zum Beispiel dieses hier:

Was bringt mir das?

Wie, ich soll mir meinen eigenen Planer/mein persönliches Notizbuch selbst zusammenkritzeln?! Das klingt nach ganz schön viel Arbeit. Ich will dich gar nicht anlügen: Ist es auch. Doch denke einmal daran, wie viel Zeit du mit dem Durchwischen Deiner To-do- und Notiz-Apps vergeudest, nur um festzustellen, dass diese eine Idee, die du da neulich zwischen Matcha-Tee und Bagel hattest, wahrscheinlich doch auf irgendeinem Zettel gelandet ist. Auf der Rechnung vielleicht? Verdammt.

Stattdessen könntest du dein durchgestyltes Bullet Journal zücken und hättest längst zu der Seite geblättert, die der Index dir angezeigt hat. Tschakaa!

Übrigens, wenn du dein BuJo nicht immer mit dir rumschleppen willst, kannst du auch weiterhin auf lose Zettel zurückgreifen. Aber klebe sie dann ein oder bastle dir ein Notizkuvert oder … so dass nachher doch alles wieder an einem Ort ist.

Ein paar clevere Hacks, wie du dich noch besser in deinem Notizbuch zurechtfindest, gibt es hier:

Was brauche ich außer Blankobuch noch?

Stifte, Stifte, Stifte. Ich habe einen Kugelschreiber, den ich für Notizen nutze. Ansonsten gehöre ich zur Fraktion Buntstift. Der Vorteil? Sind die gut angespitzt, kann ich damit genauso gut wie mit dem Fineliner Symbole zeichnen. Ich spare mir gleichzeitig die Textmarker. Denn nichts ist einfacher, als Schrift mit Buntstift farblich zu hinterlegen. Plus: Ich sehe, wie viel Stift noch da ist. Während ein Fineliner fast ohne Vorankündigung den Geist aufgeben kann.

Doch egal ob du zum Kuli oder Füller, Buntstift oder Fineliner greifst, wichtig ist: Das Planen und Gestalten muss dir Spaß machen. Dazu gehört auch, dass die Schreibutensilien gut in der Hand liegen. Ein paar Euro mehr für dein Schreibwerkzeug sollte es dir wert sein, dass du nachher nicht an einer Sehnenscheidenentzündung zu knabbern hast.

Außerdem gut zu haben:

Bullet Journal für Einsteiger*innen

Um ein Gefühl für das Führen eines Bullet Journals zu bekommen, empfehlen sich auch vorgefertigte Kreativplaner. Du kannst später immer noch entscheiden, welche Listen, Übersichten und Kategorien unbedingt in dein selbstgemachtes Journal hineingehören.

Jasmin Ahrensmeier von Tea & Twigs hat einen Bullet Planer* designt, der dir dennoch jede Menge Gestaltungsspielraum zum Individualisieren bietet.

Drei ihrer Listen haben es auch in meinen aktuellen Planer geschafft:

  • Master-Packliste (nie wieder überlegen, was unbedingt in den Koffer muss)
  • Quartalsziele & ein guter Plan (da will ich hin & so wird’s auch was)
  • Morgenmotivation und Abendritual

Reading Challenge – welche Bücher möchtest du dieses Jahr lesen?

Alles fit? Wenn es zwickt und zwackt, behalte die Wehwehchen mit dem Gesundheitstracker im Blick.

5 gute Gründe mit dem Bullet Journaling zu beginnen

  • Wann, wenn nicht jetzt? Du kannst jederzeit anfangen – auch bei Jasmin Ahrensmeiers Planer kannst du individuell bestimmen, wie der erste Monat im Journal heißt.
  • Gut organisiert – nie wieder Notizen suchen & nicht finden
  • Ein Plan nach Maß – mit Struktur & Design, die zu dir passen
  • Entdecke den Künstler/die Künstlerin in dir – Du magst Handlettering & Kalligraphie, dann ist dein BuJo automatisch Skizzenbuch.
  • Ziel vor Augen – Dein Bullet Journal ist wie ein Vision Board zum Mitnehmen. So kommst du deinen Zielen näher, weil du sie nicht mehr aus den Augen verlierst.

Bemerkung zum Schluss

Damit du wirklich etwas von deinem Bullet Journal hast, heißt es: Dranbleiben! Genauso wie du bisher regelmäßig in deinen Terminplaner geschaut hast, funktioniert das BuJo auch nur, wenn du immer wieder einen Blick hineinwirfst. Gewöhne dir außerdem eine gewisse Routine an. Plane deine Woche zum Beispiel an einem festen Tag. Wie wär’s mit Sonntag? So schaffst du es, Schritt für Schritt deine Ziele umzusetzen.

Neugierig geworden? Gewinne 1 x “Mein Bullet Planer” von Jasmin Ahrensmeier

Deine Stifte warten wie Fußballspieler*innen am Spielfeldrand auf ihren Einsatz? Dir juckt es in den Fingern? Ich verlose ein Exemplar von “Mein Bullet Planer”, um deine Ideen, Träume und Ziele zu boosten. So sicherst du dir deine Chance auf dein persönliches BuJo:

  1. Hinterlasse einen Kommentar mit deinem Ziel oder Wunsch für 2019. Vergiss bitte nicht, deine E-Mailadresse anzugeben (wird nicht öffentlich angezeigt & nicht an Dritte weitergegeben), damit ich dich im Gewinnfall kontaktieren kann.
  2. Teilnahme aus Österreich & Deutschland möglich
  3. Teilnahmeschluss: 9. März 2019, 23:59 Uhr

[ohne Gewinner*in beendet]

Zusammenfassung:

  • “Mein Bullet Planer”* von Jasmin Ahrensmeier
  • Bullet Journal mit vordesignten Seiten und praktischen Listen
  • empf. VK-Preis: € 15,00 [D], € 15,00 [AT], CHF 22,90
  • Paperback, erschienen am 26.11.2018
  • ISBN: 978-3-517-09776-3

*

Ich bedanke mich bei Südwest für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Angaben sind weder vom Verlag noch von der Autorin oder anderen beeinflusst worden und entsprechen meinen eigenen Ansichten.



*

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.